Wohnen im Alter: Zuhause betreut


Herbstzeit = GrippezeitDie kalte Jahreszeit steht an. Die Blätter fallen, der Himmel ist grau und oft weht ein eisiger Wind über Felder und Wiesen. Ab Ende September beginnt der astronomische Herbst und es wird deutlich kühler. Das ist genau die richtige Jahreszeit, um sich eine zünftige Erkältung einzuhandeln und fröstelnd auf dem Sofa zu liegen.

Konsequente Behandlung gegen Komplikationen
Das altbekannte Allheilmittel: Abwarten und warmen Tee trinken. Doch genügt das? Natürlich kann man einen leichten grippalen Infekt mit viel Ruhe und genügend Flüssigkeit aussitzen und ausschwitzen. Gesunde, vitaminreiche Ernährung und ausreichend Schlaf sollten des Weiteren dazukommen, dann bekommt man den ersten Anflug einer Grippe normalerweise gut in den Griff. Hat eine Erkältung jedoch einen immungeschwächten Menschen befallen, so gilt es einige weitere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um Komplikationen zu vermeiden.
Gesunde, fitte Menschen können mit einer Erkältung gut umgehen. Die Erkrankung verläuft in der Regel harmlos und ist binnen weniger Tage ausgestanden. In jeder Apotheke gibt es eine Vielzahl an Medikamenten, die sicherstellen, dass die Erreger sich nicht weiter im Körper ausbreiten und es bei etwas Husten, Kopfschmerzen und einer laufenden Nase bleibt.
Dabei gilt es zu beachten: Eine Grippe wird in der Regel von Viren hervorgerufen. Daher ist der Einsatz von Antibiotika nicht sinnvoll. Diese können sowieso nur von einem Arzt verschrieben werden. Die oben genannten Tipps sollten hingegen bei jungen, gesunden Menschen ausreichend sein.

Sind Senioren anfälliger?
Wie verhält es sich jedoch bei Senioren? Nun, diese dürfen eine Erkältung nicht zu leicht nehmen. Oft sind die Symptome gar nicht so ausgeprägt, die Schwere des Infekts aber dennoch fortgeschritten. Gerade beim Fieber sind viele ältere Menschen zu nachlässig in der eigenen Diagnose und tun erhöhte Temperaturen als harmlos ab.
Hinweise auf eine schwerere Erkrankung können starker Husten, Atemnot, feuchte Augen, eine verstopfte Nase, hohes Fieber oder ein eitriger Geschmack im Mund sein. Auch die allgemeine Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen oder ein nicht definierbarer Druck hinter der Stirn und den Augenliedern deuten auf einen schlimmeren Infekt hin, der in jedem Fall von einem Arzt begutachtet werden sollte. Bei einer Verschleppung einer erst harmlosen Grippe, kann eine darauffolgende Lungenentzündung besonders für ältere und immungeschwächte Menschen tödlich enden.

Im Zweifel den Arzt konsultieren
Als Faustregel gilt: Nach spätestens sieben Tagen sollte eine Grippe abgeklungen sein. Sollten Ihre Beschwerden länger anhalten, ist es ratsam, einen Mediziner hinzuzuziehen. Dieser kann die passenden Medikamente zur Bekämpfung der Infektion und zum Wiederaufbau des Immunsystems verschreiben. Besondere Beachtung sollte zudem nicht nur die Bekämpfung der Grippeviren bekommen, sondern auch die Unterbindung der Ausbreitung. Erkältete und infizierte Personen sollten daher auf das Händeschütteln oder Zubereiten von Speisen verzichten. Die Viren sind sehr infektiös und gelangen über vielerlei Wegen in den Körper. Schon ein Niesen oder ein Husten kann die Ansteckung weitergeben. In der Zeit von September bis Februar, der Hauptzeit für Grippeviren, sollten Sie sich daher besonders oft die Hände waschen, Wartezimmer und sonstigen Kontakt zu Erkrankten vermeiden und für ein ausgeglichenes Immunsystem vorsorgen.

zurück zur Übersicht ...

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok